Der Vorsitzende der Jungen Union Spandau, Sebastian Millies, erklärt:

„Mich hat es sehr bestürzt, als ich davon gehört habe, dass von einer angeblichen Abitur-Event-Agentur mehrere hunderttausend Euro veruntreut wurden, mit denen Abschlussbälle bezahlt werden sollten.

Ich finde es besonders schäbig, Schülerinnen und Schüler um ihr Geld zu betrügen. Die Jugendlichen haben sich auf einen aufregenden Start in das Leben nach der Schule gefreut. Jetzt wurden sie bitter enttäuscht und von den Betrügern um ihre Ersparnisse gebracht.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es bei solchen Online-Angeboten nicht verstärkt Qualitäts-Checks geben sollte, die es erleichtern, seriöse Anbieter zu erkennen.“

Der Vorsitzende der Schüler Union Spandau, Leo Mausbach, erklärt:

„Von Freunden weiß ich, dass auch die Abiturienten des Spandauer Hans-Carossa-Gymnasiums betrogen wurden.

Es macht betroffen, wenn man weiß, dass der Abiball nicht von allen Familien mal eben aus der Portokasse bezahlt wurde. Die Abschlussbälle sind in den letzten Jahren immer aufwändiger und teurer geworden, oft nach dem Vorbild der amerikanischen ‚Proms‘.

Ich hoffe, dass dieser schwere Betrugsfall auch zu einer Diskussion darüber führt, wie Abschlussfeiern für alle Eltern bezahlbar gehalten werden können.“

Fotos: Tagesspiegel.de